Süddeutsche KI-Servicebrücken mit Schwerpunkt „Finanzen und Chemie“
Motivation
Vielen kleinen und mittleren Unternehmen fehlen Know-how und Infrastruktur zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Das führt oftmals zu scheiternden KI-Projekten und ungenutztem wirtschaftlichen Potenzial. Der Zugang zu KI-Infrastruktur und -Beratung könnte Abhilfe schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Ziele und Vorgehen
Das Projektteam baut im Süden Deutschlands regionale KI-Servicebrücken auf, in denen KI-Experten vor Ort Beratungen anbieten. Es richtet eine PoC-Werkstatt ein, entwickelt gemeinsam mit Unternehmen Proof-of-concepts und wandelt diese in wiederverwendbare Blaupausen um. Der Schwerpunkt liegt dabei bei Anwendungen im Bereich Finanzen und Chemie. Parallel betreibt das Team ein Labor, in dem Unternehmen Anwendungen mit echten Daten testen und optimieren können. Zusätzlich erstellen die Forschenden ein Benchmark-Tool, das Kosten, Leistung und Sicherheit verschiedener KI-Lösungen vergleicht. Sie organisieren Workshops, Webinare und Netzwerk-Events, um Wissen zu verbreiten. Ziel ist, den Unternehmen zu praxisnahen KI-Lösungen zu verhelfen und den Implementierungsaufwand deutlich zu reduzieren.
Innovationen und Perspektiven
Die Forschenden kombinieren Beratung, Demonstrator-Entwicklung und Labortests in einem Netzwerk, das schnell skalierbare KI-Blaupausen erzeugt. Unternehmen können die Ergebnisse sofort einsetzen, während andere Forschungseinrichtungen das Modell für eigene Transferprogramme nutzen und damit die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Betriebe stärken können.
Projektinformation
Projektleitung
Technische Universität Darmstadt
hessian.AI
Hessisches Zentrum für Künstliche Intelligenz
Landwehrstr. 50a
64293 Darmstadt
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