KI reduziert Zeiten und Kosten für Produktentwicklung
Motivation
Im internationalen Wettbewerb steht die deutsche Industrie unter dem Druck, neue Produkte schnell auf den Markt zu bringen. Zwar profitiert die Produktentwicklung von auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Werkzeugen. Da diese jedoch nicht immer miteinander kompatibel sind, sind Unternehmen auf langwierige und teure Simulationsverfahren angewiesen. Die Forschenden suchen Lösungen, mit denen sich unterschiedliche KI-Werkzeuge kompatibel gestalten lassen.
Ziele und Vorgehen
Das Forschungsteam hat sich zum Ziel gesetzt, Simulationsverfahren durch nahezu instantane KI-basierte Vorhersagen zu ersetzen. Damit sollen Entwicklungszeiten reduziert und die Kosten für die Produktentwicklung verringert werden. Dazu erprobt es neue KI-Modelle an zwei praktischen Beispielen: der Fertigung leichter Wasserstofftanks für die Luftfahrt und der Entwicklung präziserer Messsysteme für die Energiewende. Das Team sammelt Mess- und Simulationsdaten und speichert sie in einem standardisierten Format ab. Anschließend trainiert es die Modelle, testet sie an realen Beispielen und optimiert die Algorithmen. Parallel dazu integrieren die Forschenden die Algorithmen in bestehende Entwicklungsumgebungen, die Ingenieurinnen und Ingenieure nutzen können. Abschließend führen sie Pilotversuche in Industrieunternehmen durch, bewerten die erzielten Einsparungen und bereiten das Produkt für den Markteintritt vor. Das Team plant, Schulungen anzubieten, damit Anwendende die Technologie effizient nutzen können, und entwickelte Standards zur Verfügung zu stellen.
Innovationen und Perspektiven
Das Forschungsteam kombiniert ingenieurwissenschaftliches Fachwissen mit datengetriebenen Methoden und schafft damit Werkzeuge, die in vielen Branchen sofort einsetzbar sind. Unternehmen können Kosten senken, während Forschende neue Modelle weiterentwickeln. Die Technologie lässt sich nahtlos in vorhandene Systeme integrieren.
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) - FB 7.5 - Wärme u. Vakuum, BerlinDeutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
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