EvoKS

KI macht mittelständische Unternehmen in Medizin und Energie zukunftsfähig

Motivation

Kleine Betriebe im Gesundheits- und Energiesektor müssen strenge regulatorische Vorgaben einhalten und oft große Datenmengen verarbeiten. Fehlende Datensouveränität technischer Systeme und unzureichendes Fachwissen verhindern den Einsatz moderner Verfahren zur Analyse sensibler Daten. Der Mangel an passenden Werkzeugen reduziert Innovationskraft und Marktchancen. Bedienbare Systeme, die Datenschutz wahren und rechtliche Sicherheit bieten, ermöglichen effizienteres Arbeiten und neue Produkte.

Ziele und Vorgehen

Die Forschenden bauen ein Netzwerk von KI- Multiplikatoren auf, die Unternehmen mit sensiblen Daten vor Ort beraten. Sie eröffnen eine Werkstatt, in der sie gemeinsam mit KMU innerhalb weniger Monate Prototypen entwickeln und testen können. Das Team leitet übertragbare KI-Blaupausen aus den Pilotprojekten ab und stellt sie auf einer offenen Plattform bereit. Dort finden Unternehmen sofort nutzbare Algorithmen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Zugang zu Rechenressourcen. Parallel organisiert das Team Workshops und Online-Seminare zur Schulung und Weiterbildung von Personal. So können kleine und mittlere Betriebe, die sensible Daten verarbeiten, KI-Lösungen effizienter und schneller in die Praxis bringen.

Innovationen und Perspektiven

Das Team kombiniert sichere Infrastruktur mit einer schnellen Prototypentwicklung, schafft wiederverwendbare Vorlagen zum Umgang mit sensiblen Daten und stärkt den Mittelstand. Forschende können darauf aufbauen, während Unternehmen auf praxisnahe KI-Lösungen zugreifen und die Wirtschaft langfristig profitiert. Die Ergebnisse fördern weiterführende Kooperationen und stärken langfristig die technologische Souveränität.

Projektinformation

Projektleitung

Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Mathematik und Informatik
Institut für Informatik
Goldschmidtstr. 7
37077 Göttingen

Volumen

20,07 Mio. € (davon 19,87 Mio. € (99%) Förderanteil durch BMFTR)

Laufzeit

11/2026 – 12/2029

Projektpartnerinnen und -partner

  • Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH, Göttingen, Göttingen
  • Leibniz Universität Hannover - Forschungszentrum L3S
  • Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), Kassel
  • aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, Göttingen