Die Zahl mobiler Anwendungen steigt. Gleichzeitig gelten strengere Vorgaben für die Barrierefreiheit. Bei KMU trifft dies auf begrenzte Ressourcen zu deren Einhaltung. Die Folge: Nutzende mit Einschränkungen stoßen auf unzugängliche Oberflächen. Automatisierte Werkzeuge könnten kleinen und mittelständischen App-Entwickelnden Rückmeldungen geben und so mehr digitale Teilhabe ermöglichen.
Ziele und Vorgehen
Das Projektteam erstellt ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Analyse Framework, das Quellcodes und Nutzungsdaten von Apps prüft. Dabei trainieren die Forschenden einen interaktiven Machine Learning- und einen Explainable AI-Algorithmus, um Barrierefreiheitsverletzungen zu erkennen und Maßnahmen zur Verbesserung zu erklären. Das Forschungsteam bettet die entwickelten Algorithmen in eine benutzerfreundliche App ein, die entsprechende Scores und konkrete Verbesserungsvorschläge liefert. Im Ergebnis bewertet die Technologie Apps zahlenbasiert hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit. In mehreren Pilotprojekten testen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das System, sammeln Feedback und optimieren die Modelle. Ziel ist die Entwicklung eines Demonstrators, der im Nachgang fertig entwickelt und vermarktet werden kann. So stärkt das Projekt Inklusion nachhaltig.
Innovationen und Perspektiven
Das Forschungsteam verbindet KI Analyse, interaktive Lernschleifen und Erklärbarkeit zu einem einzigartigen Werkzeug. Unternehmen können sofort barrierefreie Apps liefern und in neue Märkte expandieren, während wissenschaftliche Institutionen das Modell weiterentwickeln und damit die digitale Teilhabe nachhaltig stärken können.
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH - Institut für Wirtschaftsinformatik, KaiserslauternInstitut für Experimentelles Software Engineering (IESE), KaiserslauternConsulting + Solutions AG, Saarbrücken
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