ITEA ist der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationscluster für Softwareinnovation der europäischen Forschungsinitiative EUREKA. Er ermöglicht es einer großen internationalen Gemeinschaft aus Großunternehmen, KMU, Start-ups, Hochschulen und Organisationen, im Rahmen geförderter Projekte zusammenzuarbeiten, um innovative Ideen in neue Unternehmen, Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichen Nutzen umzusetzen.
ITEA 4 trägt dazu bei, die europäische Position im Bereich der Software-intensiven Systeme zu stärken und die Industrie- und Forschungspotenziale der beteiligten Länder zu bündeln.
Welche Themen werden gefördert?
Im Rahmen von ITEA 4 fördert EUREKA vorwettbewerbliche, industriegetriebene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen bi- und multilateraler internationaler Verbundvorhaben in den Anwendungsbereichen
- Automatisierung (automation),
- Dienstleistungen (services) und
- Energie, Umwelt (energy, environment).
Kriterien für die Förderung sind Exzellenz, Innovationshöhe, fachlicher Bezug zur Förderrichtlinie, Umsetzbarkeit, Einbindung von KMU sowie wirtschaftliches und gesellschaftliches Potenzial (Transfer).
Wer wird gefördert?
EUREKA fördert Teilverbünde aus Großunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die die gesamte Innovationskette abbilden und von einem Unternehmen geleitet werden. Bei der Verbundbildung ist auf ein angemessenes Verhältnis zwischen deutschen Industrie- und Forschungspartnerinnen und -partnern zu achten. Der Arbeitsaufwand zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen/Hochschulen aus Deutschland sollte mindestens in einem Verhältnis von 2:1 stehen. Die deutschen Teilvorhaben müssen sinnvoll in internationale Gesamtvorhaben eingebunden sein. Der internationale Verbund soll die gesamte Wertschöpfungskette abdecken.
Wie läuft das Verfahren ab?
Aufgrund der internationalen Verzahnung finden Sie viele Informationen zu Stichtagen und dem europäischen Auswahlprozess der Projektskizzen auf der Website von ITEA.
Zusammenfassung des Förderverfahrens:
1. Erste Stufe: Project Outline
Die „ITEA Project Outline (PO) Preparation Days“ bieten jedes Jahr – üblicherweise im September – die Möglichkeit, Projektideen zu diskutieren, per Poster vorzustellen und großzügige zeitliche und räumliche Einheiten für deren (Weiter-)Entwicklung zur nutzen. An einem Stichtag – normalerweise im November – müssen:
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- die internationale Skizze im ITEA Portal hochgeladen und
- eine sechsseitige Kurzskizze des deutschen Teilvorhabens per E-Mail beim Projektträger eingereicht werden (eine Skizzenvorlage wird in Kürze hier zu finden sein).
2. Zweite Stufe: Full Project Proposal
Vorhaben, die von den nationalen und internationalen Gremien in der ersten Stufe positiv bewertet wurden, werden aufgefordert – normalerweise im Februar des Folgejahres – einen Vollantrag (Full Project Proposal, FPP) zu stellen. Hier ist folgendes zu beachten:
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- Der internationale Vollantrag muss im ITEA Portal hochgeladen werden und
- die überarbeitete sechsseitige Zusammenfassung per Email an den Projektträger gesendet werden.
3. Dritte Stufe: nationale Antragstellung
Wurde ein Projekt sowohl vom Eureka-Cluster, als auch vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) positiv bewertet, so kann das deutsche Konsortium aufgefordert werden, nationale Förderanträge zu stellen. Projektstart für geförderte Projekte ist üblicherweise etwa ein Jahr nach Einreichung der Project Outline.
Weitere Informationen rund um die Veranstaltung, Informationen zu vorgestellten Projektideen und Länderinformationen finden sich auf den entsprechenden Webseiten von ITEA.
Bitte beachten Sie, dass bei deutscher Beteiligung ebenfalls eine Kurzfassung der Skizze in deutscher Sprache einzureichen ist (eine Skizzenvorlage ist in Kürze hier zu finden).